10.05.2009 Zeichnungen und Skulpturen von Günter Grass

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Günter Grass, Nobelpreisträger 1999, zählt wie Oskar Kokoschka, Hermann Hesse, Alfred Kubin, Ernst Barlach, Paul Klee oder Friedrich Dürenmatt zu den bedeutenden Doppelbegabungen der Kulturgeschichte. G. Grass charakterisiert sich so: “Als bildender Künstler bin ich gelernter, als Schreiber ungelernter Künstler”.

Er wurde 1927 in Danzig geboren, absolvierte 1947 eine Steinmetzlehre und studierte 1948-1952 an der Düsseldorfer Kunstakademie Graphik und Bildhauerei bei den Professoren Pankok und Mages. Von 1953 bis 1956 war er Schüler von Karl Hartung an der Hochschule für bildende Künste in Berlin. Bis heute gab es zahlreiche Ausstellungen seiner Zeichnungen, Aquarelle, Druckgraphik und Skulpturen im In-und Ausland. Deutschlands bedeutendste Privatsammlungen bzw. Museen, so
Sammlung Ludwig und Sammlung Würth, haben umfangreiche bildnerische Zyklen des Künstlers erworben. Schreiben und Zeichnen fließen bei Grass ineinander. Ohne das Zeichnen ist sein literarisches Schaffen nicht denkbar.